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LUSTSCHULE 1 / 2017
Besuch in der Apotheke

Libidomangel? Nimm ein Tablettchen. Nicht feucht genug? Warum ein Gleitmittel, es gibt da ja ganz spezielle Cremes. Diese kosten natürlich mehr – aber nur dann hilft es auch.
Ziemlich fassungslos beobachte ich, wie die Pharmaindustrie nun auch die Sexualität der Frau über 50 entdeckt hat. Die meisten Ladys in diesem Alter sind entweder kurz vor oder mitten im Wechsel oder sie genießen bereits die Zeit danach. Ja, ich schreibe genießen. Denn nun könnte die Frau endlich ficken, ohne Angst vor Schwangerschaft, ohne sich mit Chemie vollzustopfen um genau diese Szenario zu verhindern, sondern rein aus Lust und Geilheit.


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LUSTSCHULE 6 / 2016
Gedanken zum Jahreswechsel     

Der Jahreswechsel ist für viele eine Mischung aus Melancholie und Wehmütigkeit ob der Lebenszeit die vergangen ist. Der Jahreswechsel ist aber auch das Sinnbild für einen Neubeginn, die Vorfreude auf das Kommende. Der Jahreswechsel soll uns neugierig machen auf die Herausforderungen und Abenteuer, welche das Leben für uns in den nächsten 365 Tagen bereithalten wird.
365 Tage die durch Stress und Hektik viel zu schnell vergehen können. 365 Tage, die wir aber durch Achtsamkeit und Alltagsentrümpeln verlangsamen können und uns somit wertvolle, intensiv erlebte Lebenszeit selbst schenken können. 


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LUSTSCHULE 5 / 2016
Swingerfeste, Discotreiben und PublicPlaypartys

(Artikel veröffentlicht im Erotikmagazin "Schlagzeilen" von Matthias Grimme)

Seit längerem ist die Tendenz zu beobachten, dass Playpartys eigentlich keine Playpartys mehr sind, sondern vielerorts zu Veranstaltungen mutieren, deren Schwerpunkte auf Events  nach dem Motto „Sehen und Gesehen werden“ oder „Ficken in der Öffentlichkeit“ liegen.
Ich habe weder etwas gegen coole Partys mit Dancefloor und geiler Musik noch gegen das animierende Ficken unter Gleichgesinnten – aber alles zur rechten Zeit am rechten Ort. Jeder BDSMler, der sich ernsthaft mit der Thematik von Dominanz und Unterwerfung beschäftigt, weiß  Bescheid über die Filigranität einer mit Achtsamkeit und Respekt zelebrierten SM Session. Verschiedenste Komponenten entscheiden über das Gelingen eines erfüllenden Settings. Eine an den Gefrierpunkt temperierte Location, lautes Gelächter, Nichteinhaltung des vorgegebenen Dresscodes und  ein Ungleichgewicht an Solomännern oder Swingerpärchen vermiesen einem binnen kürzester Zeit jedwede Lust am dominanten Tun bzw. devoten Sein.


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LUSTSCHULE 4 /2016
Switchen – Freud oder Leid aus der Sicht der sexuell interessierten Frau

Switchen ist ein Thema, welches in jeder BDSM Beziehung einmal zur Sprache kommt und man sollte als SM Paar offen und ehrlich die jeweiligen Wünsche und Phantasien miteinander besprechen. Meine Erfahrung aus Gesprächen mit Gleichgesinnten zeigt mir, dass es ohne genaue Absprachen und Festlegen der Rollen vor einer Session oder vor einem Public Play Event eher schwierig ist, ein für beide Seiten erfüllendes Spiel zu gestalten. Wird die Spielkonstellation nicht genau definiert entsteht Unsicherheit. Ich persönlich komme in so eine Situation naturgemäß nicht, da ich nicht switche.


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LUSTSCHULE 3 /2016
Die FemDom als liebende Frau

“Nur in der Arbeit an der Beziehung und an den sexuellen Möglichkeiten liegt die Chance der Entwicklung und Grenzerweiterung.  Das Ideal ist wohl erreicht, wenn man einander “schamlos” begegnen kann, seine Wünsche kommuniziert und so gut als möglich auslebt und dabei die immer vorhandene Begrenzung respektiert.“ Hans Joachim Maaz

Das Spiel mit Macht und Hingabe, Schmerz und Lust verlangt Beziehungskultur, vor allem wenn die Spielpartner auch in einer liebevollen Alltagsbeziehung verhaftet sind. Meine Erfahrung als Workshopleiterin zeigt mir, dass der Impuls zum BDSM Spiel und das vermeintliche Wissen um den perfekten Auftritt einer Domina meist vom masochistischen Manne ausgeht. Dies ist auch völlig verständlich und gerechtfertigt, da der Drang zu Schmerzlust, Demütigung und dem „Loslassen dürfen“ nachvollziehbar ist, wenn man sich mit der Thematik „Masochismus“ ernsthaft und intensiv auseinandersett.


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LUSTSCHULE 2 /2016
„Zeitinseln“

Im Ladystalk mit meinen dominanten Schwestern, sei es privat, bei einem Workshop oder auf einem Event, wird immer wieder das Thema „Zuwenig Zeit für eine Session“ angesprochen. Auf meine genauere Nachfrage nach dem Ablauf einer normalen Woche zeigt sich sehr schnell, dass vieles auf dem Plan steht, einiges noch dazwischengeschoben wird und meist auch der eine oder andere Tag sowieso ganz anders läuft als gedacht. Nur frage ich mich dann immer, wann wurde Zeit für eine geile Session freigehalten?


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LUSTSCHULE 1 /2016
Was bedeutet es Domina zu sein?

Der Tagesablauf in den Rollen der Ehefrau, Mutter, Hausfrau und die Anforderungen im Beruf fordern Zeit und Energie. Das Schaffen von Zeitinseln, das Ausklicken aus dem Hamsterrad und alltagsfreie Zeit für kreative Einfälle fordern Organisation und Einsatz von der dominanten Frau, damit sie ihre dunkle Seite voll Leidenschaft ausleben kann.
Eine verantwortungsbewusste Domina braucht einen gesunden Menschenverstand, sollte unabhängig im Geiste sein und ihr Alltagsleben im Griff haben. Sie weiß, dass sie einen anderen Menschen nur kontrollieren kann, wenn sie sich selbst unter Kontrolle hat.  Daher ist ein wesentlicher Punkt für gelebte Dominanz – Selbstkontrolle und Selbstdisziplin. 


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